Staatliche Europa-Schule Berlin

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Mit Beginn des Schuljahres 1992/93 wurde die Staatliche Europaschule (SESB) an inzwischen 18 Berliner Grundschulen für die neun Partnersprachen Englisch, Französisch, Russisch, Italienisch, Spanisch, Griechisch, Portugiesisch, Türkisch und Polnisch eingerichtet (13 Staatliche Europa Schulen Berlin, weiterführende Schulen).
Im Schuljahr 1994/95 begannen wir an der Finow-Grundschule mit den Sprachen Deutsch und Italienisch. Unsere Staatliche Europa-Schule (SESB) ist eine Regelschule, die allen Kindern in Berlin offen steht, die eine der beiden Sprachen muttersprachlich beherrschen und dient einem friedlichen und auf Toleranz basierenden Zusammenleben von Kindern unteschiedlicher Herkunft.
Die SESB ist keine Eliteschule, in die besonders ausgewählte Schüler/innen aufgenommen werden. Sie darf nicht mit den Europäischen Schulen wie z.B. in Brüssel oder Luxemburg verwechselt werden. Die zentrale Besonderheit der SESB ist die Partnersprache. Die Klassen werden mit dem Vorsatz zusammengestellt, dass sie zu 50% aus Kindern mit deutscher und zu 50% aus Kindern italienischer Muttersprache bestehen.
Ein Ziel der ersten beiden Schuljahre ist die Alphabetisierung in der Muttersprache. Die beiden Partnersprachen Deutsch und Italienisch werden von deutschen und italienischen Lehrern/innen in gleichem Maße unterrichtet. Das Fach Sachunterricht nimmt dabei eine zentrale Funktion ein. Von den Themen dieses Unterrichtsfachs ausgehend, finden die Verknüpfungen zu den anderen Fächern statt. Ab Klasse 5 wird Englisch als neue Fremdsprache gelernt. Der Fachunterricht in Naturwissenschaften, Erdkunde und Geschichte findet dann in italienischer Sprache statt. Es wird ausschließlich (geringe Abweichungen eingeschlossen) nach den Berliner Rahmenlehrplänen unterrichtet.
Nach Beendigung der sechs Grundschuljahre in unserer Schule werden die Albert-Einstein-Oberschule (Gymnasium) und die Alfred-Nobel-Oberschule (Integrierte Sekundarschule), beide in Berlin-Britz gelegen, unsere Schüler/innen aufnehmen und das Konzept der konsequenten Zweisprachigkeit auch im Oberschulbereich fortführen. Nach der 10. Klasse haben SESB-Schulabgänger also 11 Jahre Erfahrung mit ihrer Partnersprache, nach dem Abitur sogar 14 Jahre; eine ausgezeichnete Grundlage sie ähnlich einer Muttersprache zu beherrschen.